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Mirjana PavlovicDIE SERBEN UND RUMÄNEN AUS BATTONYA (HU)Das Problem der Zwischen-Verhältnissen der beiden MinderheitenZusammenfassungInternicitate in Europa centrala si de Est. Arad, 2002, 160-162Die gleich nach 1990 in Battonya auf die hiesigen Serben unternommenen Untersuchungen waren auf Anzeigen und Symbole der Volkseigenheiten (Sprache, Religion, Bräuche, Normen, Wertbegriffe, Ernährung, Musik usw.) wie auch auf Minderheitsverhältnisse, besonders auf zwischen den Serben (minderzählig) und Ungarn (mehrheitszählig) bezogen. Es wurden aber auch die Verhältnisse zwischen den Serben und Rumänen nicht vernachlässigt, da in diesem Fall beide Gruppen minderzählig der orthodoxen Religion angehörten. Diese Verhältnisse offenbarten sich sowohl auf Ebene der führenden Einrichtungen als auch auf privater Ebene, wobei Privatverhältnisse zu verstehen sind.. Heute ist feststellbar dass, unabhängig vom Problem, beide Minderheitsführungen sich untereinander besprechen, weniger aber mit den gleichen Anstalten der Mehrheit. Diese Anäherung von Serben und Rumänen beruht auf eine alte Verbindung aus der Vergangenheit, als die Rumänen. die Kirche der Serben in Nutz nahmen und beide Volksgruppen einen und denselben Friedhof besassen. Das Verhältnis funktionierte und funktioniert auch heute auf Familiene-bene. Zwischen den Serben und Rumänen gibt es feste Freundschften im Familienkreis. Auch früher und auch jetzt besuehen sie sich untereinander, Misehehen werden von beidenGemeinschaften anerkannt, im Gegensatz zu jenen mit Ungarn, da diese einer anderen Religion angehören. Im Falle der zwischen Serben und Rumänen geschlossenen Ehen fand die Trauung in der Kireche der Braut und die Taufe in jener des Vaters statt. Viele Traditionsbräuche, wie das Umherziehen mit dem Weihnachtsstern, Weihnachtslieder von Haus zu Haus singen und der Wertep werden von beiden Gemeinschaften ausgeübt. Daher seheint nur die Sprache die Serben von den Rumänen zu unterscheiden, doch in der ersten Hälfte des XIX. Jahrhunderts funktionierte in der Gemeinde die Dreisprachigkeit. Beide Gruppen kannten neben der Muttersprache auch die ungarische wie auch die Sprache der anderen Gruppe. Auch wenn es heutzutage nicht mehr genausogut aussieht, vetstehen die Ehepartner einer Mischehe ihre eigenen Sprachen untereinander. Die set Analyse ist zu entnehmen dass die Verhältnisse zwischen Serben und Rumänen allen Ebenen, und in allen Zeiten gut funktioniert haben und es noch immer tun.
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